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Das hydromechanische Tiefziehen ist eine enorme Weiterentwicklung zum konventionellen Tiefziehen mit Stempel - auch in Anbetracht der Wirtschaftlichkeit dieses Prozesses. Zwar wird besonders in der Automobilindustrie und in der Großserienfertigung das konventionelle Tiefziehen immer noch angewendet, aber die Investitionskosten für Anlagen dieser Art sind recht hoch. Sie rentieren sich nur beim Fahren von hohen Stückzahlen.

Mit seinem revolutionären Konzept schafft es der FormBalancer, die Umformungs- und Investitionskosten deutlich zu senken. Durch diese Einsparungen wird der Einsatz des Hydroformings grundsätzlich für jedes Unternehmen profitabel, das Blechumformungen benötigt - vom Prototypen bis zur Serie.

Insbesondere bei kleineren Teilen, die zudem noch stark profiliert, gleichzeitig beschichtet oder komplexe Geometrien aufweisen, überwiegen die Vorteile des Hydroformings gegenüber der konventionellen Pressentechnologie. Der gleichmäßige und hohe Wasserdruck drückt das Material förmlich in die Form. Damit wird das Gefüge im Material so beansprucht, dass es nach der Umformung kaum noch zu einer Rückfederung kommt. So können nun auch Materialien, die für klassische Umformtechniken problematisch sind, verarbeitet werden.

Der Verzicht auf die klassische Pressentechnologie macht sich auch in höheren Taktzeiten und im Gesamt-Energiebedarf positiv bemerkbar. Der Energieverbrauch kann auf ca. 30 kW für eine FormBalancer-Anlage gesenkt werden. Letztendlich führen diese Features zu einer deutlichen Senkung der Stückkosten und somit zu ganz neuen Anwendungsbereichen.

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